Regelmäßige Fitness für deine rechte Gehirnhälfte

Du hast neue Fans. Und jetzt?

Die Weihnachtszeit ist meistens die beste Zeit, um neue Kunden und Fans zu gewinnen. Wenn die Feiertage dann vorbei sind und nicht mehr jeder noch ganz dringend ein Geschenk kaufen muss, ist deine Herausforderung, diese neuen Kunden und Unterstützer zu behalten. Am besten für die nächsten zwölf Monate und darüber hinaus. Dazu musst du dafür sorgen, dass sie dich nicht vergessen. Wir erzählen dir, wie das am besten geht.


"Mondrian: Greeting #1" (iPhone 6 Case) von BeanePod

Lerne deine Kunden kennen

Wenn deinen Kunden gefällt, was sie in deinen Designs sehen, werden sie dich kennenlernen wollen. Klingt zwar irgendwie kitschig, ist aber so. Die meisten Menschen unterstützen am liebsten Künstler, mit denen sie sich verbunden fühlen.

Du kannst mehr über deine Kunden herausfinden, wenn du dir anschaust, welche deiner Designs sich am besten verkaufen und auf welchen Produkten sie meistens verkauft wurden. Wenn du zum Beispiel zuletzt größtenteils Karten verkauft hast, weißt du, dass deine Kunden deine Designs am liebsten auf Papier sehen und sie gern mit ihren Freunden und ihrer Familie teilen. Wenn du einen Teil deiner Designs vor allem auf Kissen und Bettbezügen verkaufst, könntest du versuchen, das Gefühl dieser bestimmten Designs noch in andere Formen zu bringen. So findest du heraus, ob du deine Verkäufe bei Kissen und Bettbezügen noch ausbauen kannst.

Du lernst auch mehr über deine Kunden, wenn du Google Analytics richtig einsetzt. Du kannst Analytics direkt in den Einstellungen deines Accounts unter „Kontodaten“ einrichten. So bekommst du schnell einen Überblick zu Referrals, Seitenaufrufen, Besuchern, deinen besten Inhalten und kannst dir noch viel mehr Daten ansehen.

Planung ist alles

Wir haben vor einiger Zeit den Post „Wie du deinen Shop am besten auf die Weihnachtszeit vorbereitest“ veröffentlicht. Viele der Tipps aus diesem Artikel lassen sich auf fast jedes größere Ereignis des Jahres anwenden. Wirf einen Blick in den Kalender und schreibe eine Liste mit Ereignissen, zu denen sich deine Designs verkaufen lassen. Das müssen nicht unbedingt nur Feiertage sein. Es gibt viele Ereignisse, die du in Betracht ziehen könntest. Vergiss zum Beispiel nicht, wie viele Leute neue iPhones, iPads und andere Elektronikgeräte in diesem Jahr geschenkt bekommen. Sie wollen mit Sicherheit immer neue Dekorationen oder Schutzhüllen für ihre Geräte.

Du musst nicht auf jeden Zug aufspringen. Es ist immer eine gute Idee, auf die Signale deiner Kunden zu achten. Wenn ihnen am meisten deine Designs mit Bezug zum Weltall gefallen, ist die nächste Mondfinsternis vielleicht ein Ereignis, das du dir vormerken willst. Wir bei Redbubble haben uns zum Beispiel auf den Release des neuen iPhones in diesem Jahr vorbereitet. Gefallen deine Werke größtenteils Studenten oder Schülern? Dann kannst du die wichtigsten Ereignisse in ihrem Leben nutzen, indem du Produkte anbietest, die zum Beispiel gut in die Abiklausurenphase im Mai und Juni passen oder mit denen sie ihr neues WG-Zimmer dekorieren können, wenn im Oktober das Semester losgeht.

Vergiss nicht, deinen Bildern die richtigen Tags hinzuzufügen. Beschreibe mit ihnen nicht nur, worum es bei deinem Design geht, sondern erwähne auch die Ereignisse, für die es relevant sein könnte. Und es ist wichtig, dass du all deine Designs, die sich um ein bestimmtes Ereignis drehen, in Kollektionen speicherst. So finden deine Kunden sie ganz einfach in deinem Redbubble-Profil. Wenn du zum Beispiel einige Werke hast, die zum Valentinstag super auf einer Karte aussehen würden, erstelle einfach eine Kollektion mit dem Titel „Karten für den Valentinstag“.

"One Step Closer" von midnight80 (Throw Pillow)

Sei online aktiv

Schau dich online nach Kunstblogs um, die Interesse daran haben könnten, deine Designs kostenlos zu zeigen. Viele dieser Blogs sind ständig auf der Suche nach neuem Material und haben auf ihrer Seite Informationen dazu veröffentlicht, wie man etwas bei ihnen einreichen kann. Es ist wichtig, dass du dich an die Richtlinien hältst, die ein Blog für so einen Beitrag hat. Wenn ein Blog sich dazu entscheidet, deine Arbeiten zu zeigen, lernen die Leser dich kennen und du kannst einen Link zum Beitrag in deinem Redbubble-Profil veröffentlichen.

Eine andere Möglichkeit, mit deinen Kunden in Verbindung zu bleiben, ist selbst regelmäßig zu bloggen. Wenn du sie auf dem Laufenden darüber halten möchtest, was du gerade machst, aber keinen eigenen Blog starten magst, kannst du deine Beiträge über Redbubbles Blog-Feature veröffentlichen. Und wenn du nicht gern schreibst, kannst du Bilder von deinem Arbeitsraum oder von Designs posten, an denen du gerade sitzt.

Wenn du mit anderen Nutzern bei Twitter, Facebook oder Instagram interagierst und ihre Designs bei RB unter deinen Favoriten speicherst und sie kommentierst, werden sie auf dein Redbubble-Profil aufmerksam. Teile deine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken und vergiss nicht, deine Profile auf deiner Redbubble-Seite zu verlinken. Manchmal kann es schon ein Vollzeit-Job sein, all deine Social Media-Profile auf dem neuesten Stand zu halten – lass dir von einem Service wie If This Than That helfen, um mit einem Durchgang auf allen Plattformen zu posten.

Was sind deine guten Vorsätze?

Deine Kunst zu bewerben, um Kunden zu behalten, kann viel Arbeit sein. Grundsätzlich solltest du auf jeden Fall deine BubbleBlog und deine sozialen Netzwerke nutzen, um deine Kunden wissen zu lassen, dass dich interessiert, was sie sich wünschen. Dann such dir ein paar wichtige Ereignisse im Jahr aus, die deine Kunden interessieren könnten, und bereite deinen Shop darauf vor. Wann musst du deine Designs dafür fertig haben? Wie lange dauert es, sie online zu stellen? Wie willst du sie bewerben? Und am allerwichtigsten: Gib nicht auf. Die Kunst ist ein hartes Stück Arbeit und verlangt das ganze Jahr über Durchhaltevermögen von dir.

"FINISHING THINGS" von Steve Leadbeater (Tote Bag)

Mehr Tipps und Tricks